Tag 1 – Aufstieg zur Tabaretta oder Julius Payer-Hütte
Unsere Ortler-Hochtour startet im Bergsteigerdorf Sulden, wo wir dank des Langenstein-Lifts bereits einige Höhenmeter bequem überwinden und so entspannt in den Anstieg einsteigen können. Auf dem Weg zur Hütte haben wir zwei Übernachtungsmöglichkeiten: die Tabarettahütte oder die weiter oben gelegene Payerhütte. Die Tabarettahütte ist klein, gemütlich und bietet eine ruhige, familiäre Atmosphäre – ideal für einen entspannten Einstieg. Die Payerhütte hingegen wirkt alt-ehrwürdig, ist deutlich geschäftiger und verkürzt den Anstieg zum Gipfel am nächsten Morgen um rund 1,5 Stunden. Je nach Kondition, Vorlieben und Wetterlage entscheiden wir gemeinsam, welche Variante am besten passt.
Tag 2 – Aufstieg zum Ortler-Gipfel und Abstieg nach Sulden
Am zweiten Tag brechen wir gegen fünf Uhr früh auf. Der Weg führt über den eindrucksvollen Tabarettakamm, dessen luftige Passagen bereits echte Hochgebirgsstimmung vermitteln. Im Bärenloch wechseln wir auf den Gletscher, legen Steigeisen an und steigen über einen steileren Firnhang auf das weitläufige Ortlerplateau. Dort gehen wir in gleichmäßigem Rhythmus weiter zum Gipfel, der uns mit einem fantastischen Rundblick über das Ortlermassiv belohnt. Der Abstieg verläuft auf demselben Weg. An der Hütte zurück gekehrt stärken wir uns und machen uns auf den weiteren Abstieg zurück nach Sulden.
